Vielen Dank an alle, die die Kampagne 2014 möglich gemacht haben!       Ein großer Selbstbemalter Globus in der Mitte, drum herum Kinder die ihr Bein auf die Weltkugel halten

Erfolgreiche Abschlussaktion in Berlin

Die Besucher des Brandenburger Tors staunten am Freitag den 4.4 nicht schlecht, als sie auf einmal mitten auf dem Pariser Platz ein Minenfeld, Mahntafeln und eine drei Meter hohe Beinskulptur sahen.

Gruppenfoto.  © Sabine Mittermeier / Handicap International / Sodi

Gruppenfoto. © Sabine Mittermeier / Handicap International / Sodi

Hintergrund war der 4. April, der internationale Tag zur Aufklärung über die Minengefahr, an dem wir unsere große Berliner Abschlussaktion durchführten. Unterstützt wurden wir dabei unter anderem von Sänger Sebastian Krumbiegel (die Prinzen) und Umedjon Naimov, einem Minenüberlebenden aus Tadschikistan, der Mitglied der Ban Advocates von Handicap International ist, sowie MdB Ute Finckh-Krämer und MdB Inge Höger. Umedjon Naimov, ein Stelzenläufer und Seastian Krumbiegel befüllten die Skulptur symbolisch mit den erreichten Unterschriften unserer Petition.

Das Wetter war im Gegensatz zur Münchner Aktion durchwachsen, graue Wolken schwebten über dem Brandenburger Tor und verliehen der Aktion eine angespannte Dramatik Doch zum Glück ließ der Regen wenigstens so lange auf sich warten, bis wir das Bein erfolgreich befüllt hatten und unsere Entminungsvorfühung stattfinden konnte.

Wir bedanken uns bei allen, die diese wieder einmal sehr erfolgreiche Aktion möglich gemacht haben.

Mehr Bilder gibt es hier.

Tolles Aktionswochenende in München

Von Freitag 28. März bis Sonntag 30. März hat Handicap International bei einer abwechslungsreichen Aktion in der Münchner Innenstadt über 1.000 Unterschriften für eine Welt ohne Minen und Streubomben gesammelt und diese symbolisch in ein überdimensionales Bein gefüllt.

In der Münchner Fußgängerzone nahe des Richard-Strauss-Brunnens trommelte die Sambagruppe „Ruhestörung“ lautstark für eine Welt frei von Minen und Streubomben. Stelzenläufer des ZEBRA Stelzentheaters erinnerten mit ihren hochgeschlagenen langen Hosenbeinen an das Motto „Zeig dein Bein“.  Der erfahrene Kampfmittelräumer Peter Waffler demonstrierte auf einem künstlichen Minenfeld …mehr

TeilnehmerInnen zeigen Bein (c) Phil Pham / Handicap International

München zeigt Bein (c) Phil Pham / Handicap International

Aktion auf der Flohschanze

Esther aus Hamburg, die die Arbeit von Handicap International schon seit Jahren fleißig unterstützt, hat auch in diesem Jahr wieder eine tolle Aktion auf die Beine gestellt – und die Menschen Bein zeigen lassen. Bei frostigen Temperaturen, aber immerhin überdacht, wurden die Besucher des Flohmarkts Flohschanze in Hamburg mit der Realtität von Minenopfern weltweit konfrontiert – und zeigten sich sehr interessiert. Viele zeigten Bein – bis die Kamera kaputt ging – und unterzeichneten die Petition.

© Esther Heißenbüttel

© Esther Heißenbüttel

Nasse Aktion in Rostock

“In strömendem Regen standen wir am Nachmittag des 21. März auf dem Doberaner Platz in Rostock – wir hatten die einzigen zwei Regenstunden der Woche erwischt! Mit unseren Pace-Fahnen und den „Danger-Mines-Schildern“ waren wir gut zu sehen. Trotzdem, die Passanten, die dort sonst beim Umsteigen zwischen den Straßenbahnen gern einmal an einem Stand wie unserem haltmachen, hatten diesmal wenig Lust. Und natürlich war überhaupt kein Fotowetter! Aber eine Zeitung hatte unsere Ankündigung gebracht und einige Menschen waren extra gekommen, um gegen Landminen und Streubomben zu unterschreiben. Andere wollten Flyer haben. Kinder interessierten sich für die Buttons und Sticker. Ehe alle Listen durchnässt waren, hatten manche welche mitgenommen, um in ihrem Bekanntenkreis Unterschriften zu sammeln. Am Schluss waren wir pudelnass, aber froh, dass wir die Aktion durchgeführt hatten. Jede Unterschrift zählt!” Cornelia Mannewitz, Rostocker Friedensbündnis

© Rostocker Friedensbündnis

© Rostocker Friedensbündnis

Große Aktion vom 28. bis 30. März in München

Von Freitag 28. bis Sonntag 30. März machen wir mit einer großen Aktion in der Münchner Fußgängerzone den Erfolg unserer Petition zu „Zeig dein Bein“ sichtbar. Am Richard-Strauss-Brunnen in der Neuhauser Straße wird eine Kunstinstallation in Form eines Beins errichtet, mit der wir zur Solidarität mit Minen- und Streubombenopfern aufrufen. Ein Stelzenläufer füllt die Skulptur Schritt für Schritt entsprechend der Zahl der Unterschriften – so können alle aktiv mitmachen und die Unterstützung wachsen sehen! Zur Auftaktveranstaltung am Freitag informieren wir über die weltweite Problematik durch Landminen und Streubomben u.a. mit Entminungsvorführungen auf einem künstlichen Minenfeld, am Samstag sorgt eine Trommlergruppe für Stimmung. Mehr Infos…

Macht mit – am 21. März in Rostock

Am Freitag, den 21, März, veranstaltet das Rostocker Friedensbündnis eine Aktion im Rahmen der Kampagne. Von 15:00 bis 17:00 Uhr heißt es auf dem Doberaner Platz: Zeig dein Bein. Hilf mit. Rette Leben.

Kommt vorbei, macht Fotos (Stichwort: Bein zeigen), unterzeichnet die Petition und zeigt euer Engagement gegen Landminen und Streubomben!

Was: Zeig dein Bein Aktion des Rostocker Friedensbündnisses

Wann: Freitag, 21. März 2014, 15:00 – 17:00 Uhr

Wo: Rostock, Doberaner Platz

Neues Deutschland auf der Leipziger Buchmesse

Die Tageszeitung “Neues Deutschland” hat auf der Leipziger Buchmesse wieder für die Aktion “Zeig dein Bein” geworben. Schön, dass auch Kolleginnen und Kollegen anderer Verlage mitgemacht haben. Danke!

Hier klicken für alle Bilder der Aktion

Olaf Koppe zeigt Bein auf der Leipziger Buchmesse. Ers stellt sein Bein auf einen Zeitungsstapel

Olaf Koppe zeigt Bein auf der Leipziger Buchmesse © Olaf Koppe / Neues Deutschland

Ausstellung der Pusdorfer Friedensgruppe

Im Schaufenster eines Künstlerladens in Bremen Woltmershausen hängen zwei Hosen auf einer Leine. An jeder ist ein Hosenbein hoch gekrempelt und gibt den Blick auf eine Art Holzbein frei. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die Kleidungsstücke als Bestandteil der Ausstellung „Bein zeigen für eine Welt ohne Minen“, die die Pusdorfer Friedensgruppe organisiert hat.

„Alle zwei Stunden wird ein Mensch durch eine Landmine oder Streumunition verletzt oder getötet“, beklagt Joachim Fischer, der Sprecher der Friedensinitiative, „obwohl es bereits internationale Abkommenzum Verbot dieser Waffen gibt, denen aber unter anderem China, Russland und die USA bis heute nicht beigetreten sind.“

Die Ausstellung, die uns die Minen- und Streubombenproblematik eindringlich vor Augen hält, ist noch bis zum 11.April im Künstlerladen an der Ecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße zu sehen. Wer die Möglichkeit hat, sollte vorbeischauen und Bein zeigen.

Die Pusdorfer Friedensgruppe zeigt Bein: Hier klicken für das Foto

Ein Schaufenster mit zwei Hosen, Plakaten, Flyern, Danger Mines Schildern u.ä.

Zwei Hosen zeigen Bein im Künstlerladen in Bremen Woltmershausen © Pusdorfer Friedensgruppe

Erfolgreiche Malaktion in Bochum

Wunderschönes Wetter, gute Laune und tolle Beteiligung: Die Malaktion im Innenhof der Häuser an der Wasserstraße 467 in Bochum für “Zeig dein Bein. Hilf mit. Rette Leben” war ein voller Erfolg. Mit viel Spaß und Geduld bemalten hauptsächlich die Kinder einen Riesenglobus und streckten für das Abschlussfoto rundherum ihre Beine dagegen. Ein Symbol, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Minen- und Streubombengefahr noch lange nicht gebannt ist und in vielen Ländern gerade auch Kinder trifft.

Die Aktion am 14. März 2014 wurde von den Mitarbeitern der dort ansässigen Organisation ju care Kinderhilfe und der Nachbarfamilie Kraft initiiert und mit Unterstützung der Kampagnenträger Handicap International und SODI durchgeführt. Fotoplakate aus der ehrenamtlichen Arbeit von ju care Kinderhilfe und Broschüren von Handicap International informierten die Eltern über die Hintergründe der Kampagne, Petitionslisten wurden unterzeichnet.

In Kürze sind weitere Aktionen geplant, u.a. wird sich die Frauenfußballmannschaft von Wilde 13 Sprockhövel an einem “Zeig dein Bein”-Foto beteiligen

Für mehr Fotos der Malaktion hier klicken

Ein großer Selbstbemalter Globus in der Mitte, drum herum Kinder die ihr Bein auf die Weltkugel halten

Die jungen KünstlerInnen zeigen Bein © Oliver Jungjohann / ju care Kinderhilfe, www.jucare.org