Vielen Dank an alle, die die Kampagne 2014 möglich gemacht haben!       Ein großer Selbstbemalter Globus in der Mitte, drum herum Kinder die ihr Bein auf die Weltkugel halten

5576 Petitionen an Außenminister Steinmeier verschickt

Titelseite Petitionsbuch

Titelseite des Petitionsbuch

„Außenminister Steinmeier, setzen Sie sich für eine Welt ohne Minen und Streubomben ein!“ Damit dieser Ruf Tausender Menschen bei Aktionen auf der Straße und im Internet nicht ungehört untergeht, haben Handicap International und SODI nun zum Kampagnenabschluss ein Petitionsbuch mit allen Unterschriften an Außenminister Steinmeier geschickt.

Das Buch enthält aber nicht nur diese Unterschriften. Zu sehen sind auch Bilder und Berichte über die einfallsreichen Aktionen, die unsere Unterstützer*innen und wir selbst in ganz Deutschland veranstaltet haben. Ebenfalls abgebildet sind unsere prominenten Unterstüzer*innen. Auf rund 80 Seiten vermittelt das Petitionsbuch eindrücklich und eindeutig, dass es so nicht weitergehen kann – und dass viele Menschen aus ganz Deutschland dies auch fordern.

3 zentrale Forderungen stellt die Petition an Außenminister Steinmeier.

  1. Geben Sie ein starkes Signal an Partnerstaaten und erhöhen Sie den deutschen Beitrag in der Hilfe für die Opfer und die Räumung der explosiven Kriegsreste.
  2. Fordern Sie die Regierungen von wichtigen Partnerstaaten auf höchster Ebene persönlich auf, den Verträgen beizutreten!
  3. Die SPD hat als Oppositionspartei einen Gesetzentwurf für ein Investitionsverbot in Streumunition unterstützt. Setzen Sie das Verbot in dieser Legislaturperiode um!

Dank der Kampagne „Zeig dein Bein. Hilf mit. Rette Leben.“ wurde das Thema Landminen und Streubomben wieder mehr in den Fokus gerichtet – und sobald wir eine Reaktion von Außenminister Steinmeier haben, werden hier darüber berichten.

Erfolgreiche Abschlussaktion in Berlin

Die Besucher des Brandenburger Tors staunten am Freitag den 4.4 nicht schlecht, als sie auf einmal mitten auf dem Pariser Platz ein Minenfeld, Mahntafeln und eine drei Meter hohe Beinskulptur sahen.

Gruppenfoto.  © Sabine Mittermeier / Handicap International / Sodi

Gruppenfoto. © Sabine Mittermeier / Handicap International / Sodi

Hintergrund war der 4. April, der internationale Tag zur Aufklärung über die Minengefahr, an dem wir unsere große Berliner Abschlussaktion durchführten. Unterstützt wurden wir dabei unter anderem von Sänger Sebastian Krumbiegel (die Prinzen) und Umedjon Naimov, einem Minenüberlebenden aus Tadschikistan, der Mitglied der Ban Advocates von Handicap International ist, sowie MdB Ute Finckh-Krämer und MdB Inge Höger. Umedjon Naimov, ein Stelzenläufer und Seastian Krumbiegel befüllten die Skulptur symbolisch mit den erreichten Unterschriften unserer Petition.

Das Wetter war im Gegensatz zur Münchner Aktion durchwachsen, graue Wolken schwebten über dem Brandenburger Tor und verliehen der Aktion eine angespannte Dramatik Doch zum Glück ließ der Regen wenigstens so lange auf sich warten, bis wir das Bein erfolgreich befüllt hatten und unsere Entminungsvorfühung stattfinden konnte.

Wir bedanken uns bei allen, die diese wieder einmal sehr erfolgreiche Aktion möglich gemacht haben.

Mehr Bilder gibt es hier.

Tolles Aktionswochenende in München

Von Freitag 28. März bis Sonntag 30. März hat Handicap International bei einer abwechslungsreichen Aktion in der Münchner Innenstadt über 715 Unterschriften für eine Welt ohne Minen und Streubomben gesammelt und diese symbolisch in ein überdimensionales Bein gefüllt.

In der Münchner Fußgängerzone nahe des Richard-Strauss-Brunnens trommelte die Sambagruppe „Ruhestörung“ lautstark für eine Welt frei von Minen und Streubomben. Stelzenläufer des ZEBRA Stelzentheaters erinnerten mit ihren hochgeschlagenen langen Hosenbeinen an das Motto „Zeig dein Bein“.  Der erfahrene Kampfmittelräumer Peter Waffler demonstrierte auf einem künstlichen Minenfeld …mehr

TeilnehmerInnen zeigen Bein (c) Phil Pham / Handicap International

München zeigt Bein (c) Phil Pham / Handicap International

Aktion auf der Flohschanze

Esther aus Hamburg, die die Arbeit von Handicap International schon seit Jahren fleißig unterstützt, hat auch in diesem Jahr wieder eine tolle Aktion auf die Beine gestellt – und die Menschen Bein zeigen lassen. Bei frostigen Temperaturen, aber immerhin überdacht, wurden die Besucher des Flohmarkts Flohschanze in Hamburg mit der Realtität von Minenopfern weltweit konfrontiert – und zeigten sich sehr interessiert. Viele zeigten Bein – bis die Kamera kaputt ging – und unterzeichneten die Petition.

© Esther Heißenbüttel

© Esther Heißenbüttel

Nasse Aktion in Rostock

“In strömendem Regen standen wir am Nachmittag des 21. März auf dem Doberaner Platz in Rostock – wir hatten die einzigen zwei Regenstunden der Woche erwischt! Mit unseren Pace-Fahnen und den „Danger-Mines-Schildern“ waren wir gut zu sehen. Trotzdem, die Passanten, die dort sonst beim Umsteigen zwischen den Straßenbahnen gern einmal an einem Stand wie unserem haltmachen, hatten diesmal wenig Lust. Und natürlich war überhaupt kein Fotowetter! Aber eine Zeitung hatte unsere Ankündigung gebracht und einige Menschen waren extra gekommen, um gegen Landminen und Streubomben zu unterschreiben. Andere wollten Flyer haben. Kinder interessierten sich für die Buttons und Sticker. Ehe alle Listen durchnässt waren, hatten manche welche mitgenommen, um in ihrem Bekanntenkreis Unterschriften zu sammeln. Am Schluss waren wir pudelnass, aber froh, dass wir die Aktion durchgeführt hatten. Jede Unterschrift zählt!” Cornelia Mannewitz, Rostocker Friedensbündnis

© Rostocker Friedensbündnis

© Rostocker Friedensbündnis

Große Aktion vom 28. bis 30. März in München

Von Freitag 28. bis Sonntag 30. März machen wir mit einer großen Aktion in der Münchner Fußgängerzone den Erfolg unserer Petition zu „Zeig dein Bein“ sichtbar. Am Richard-Strauss-Brunnen in der Neuhauser Straße wird eine Kunstinstallation in Form eines Beins errichtet, mit der wir zur Solidarität mit Minen- und Streubombenopfern aufrufen. Ein Stelzenläufer füllt die Skulptur Schritt für Schritt entsprechend der Zahl der Unterschriften – so können alle aktiv mitmachen und die Unterstützung wachsen sehen! Zur Auftaktveranstaltung am Freitag informieren wir über die weltweite Problematik durch Landminen und Streubomben u.a. mit Entminungsvorführungen auf einem künstlichen Minenfeld, am Samstag sorgt eine Trommlergruppe für Stimmung. Mehr Infos…

Macht mit – am 21. März in Rostock

Am Freitag, den 21, März, veranstaltet das Rostocker Friedensbündnis eine Aktion im Rahmen der Kampagne. Von 15:00 bis 17:00 Uhr heißt es auf dem Doberaner Platz: Zeig dein Bein. Hilf mit. Rette Leben.

Kommt vorbei, macht Fotos (Stichwort: Bein zeigen), unterzeichnet die Petition und zeigt euer Engagement gegen Landminen und Streubomben!

Was: Zeig dein Bein Aktion des Rostocker Friedensbündnisses

Wann: Freitag, 21. März 2014, 15:00 – 17:00 Uhr

Wo: Rostock, Doberaner Platz

Neues Deutschland auf der Leipziger Buchmesse

Die Tageszeitung “Neues Deutschland” hat auf der Leipziger Buchmesse wieder für die Aktion “Zeig dein Bein” geworben. Schön, dass auch Kolleginnen und Kollegen anderer Verlage mitgemacht haben. Danke!

Hier klicken für alle Bilder der Aktion

Olaf Koppe zeigt Bein auf der Leipziger Buchmesse. Ers stellt sein Bein auf einen Zeitungsstapel

Olaf Koppe zeigt Bein auf der Leipziger Buchmesse © Olaf Koppe / Neues Deutschland

Ausstellung der Pusdorfer Friedensgruppe

Im Schaufenster eines Künstlerladens in Bremen Woltmershausen hängen zwei Hosen auf einer Leine. An jeder ist ein Hosenbein hoch gekrempelt und gibt den Blick auf eine Art Holzbein frei. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die Kleidungsstücke als Bestandteil der Ausstellung „Bein zeigen für eine Welt ohne Minen“, die die Pusdorfer Friedensgruppe organisiert hat.

„Alle zwei Stunden wird ein Mensch durch eine Landmine oder Streumunition verletzt oder getötet“, beklagt Joachim Fischer, der Sprecher der Friedensinitiative, „obwohl es bereits internationale Abkommenzum Verbot dieser Waffen gibt, denen aber unter anderem China, Russland und die USA bis heute nicht beigetreten sind.“

Die Ausstellung, die uns die Minen- und Streubombenproblematik eindringlich vor Augen hält, ist noch bis zum 11.April im Künstlerladen an der Ecke Auf dem Bohnenkamp / Stuhrer Straße zu sehen. Wer die Möglichkeit hat, sollte vorbeischauen und Bein zeigen.

Die Pusdorfer Friedensgruppe zeigt Bein: Hier klicken für das Foto

Ein Schaufenster mit zwei Hosen, Plakaten, Flyern, Danger Mines Schildern u.ä.

Zwei Hosen zeigen Bein im Künstlerladen in Bremen Woltmershausen © Pusdorfer Friedensgruppe