Abschlussaktion Berlin

Eine drei Meter hohe Beinskulptur ragte am 4. April, dem UN-Minentag aus den Menschenmassen am Brandenburger Tor hervor. Sie wurde von Sänger Sebastian Krumbiegel (die Prinzen) und Umedjon Naimov, einem Minenüberlebenden aus Tadschikistan, symbolisch mit den bisher erreichten Unterschriften der Petition an den deutschen Außenminister befüllt – insgesamt 5269.

Gruppenfoto.  © Sabine Mittermeier / Handicap International / Sodi

Gruppenfoto. © Sabine Mittermeier / Handicap International / Sodi

Umedjon Naimov aus Tadschikistan, der als Kind durch eine Mine sein Bein verlor, übergab die letzten symbolisierten Unterschriften an den Stelzenläufer Andreas Landersheim, der sie wiederum an Sebastian Krumbiegel überreichte. Umedjon Naimov hofft, dass sein Land bald minenfrei wird – fast 1000 Menschen erlitten in den letzten Jahren durch einen Unfall mit Minen oder Blindgängern schwere Verletzungen oder wurden getötet. Räumungsexperte Jürgen Nuckel von der Röhll Munitionsbergung GmbH führte auf einem künstlichen Minenfeld vor, wie mühsam Entminungsarbeit ist.

Bis zum 20. April läuft die Petition noch – anschließend werden wir sie an Außenminister Steinmeier übersenden und unseren Forderungen Nachdruck verleihen – und somit einer Welt ohne Minen und Streubomben hoffentlich ein Stück näher kommen.

Wir bedanken uns bei allen, die diese tolle Aktion möglich gemacht haben.

Vielen Dank an alle, die die Kampagne 2014 möglich gemacht haben!       Ein großer Selbstbemalter Globus in der Mitte, drum herum Kinder die ihr Bein auf die Weltkugel halten