Tolles Aktionswochenende in München – Ein Rückblick

Von Freitag 28. März bis Sonntag 30. März hat Handicap International bei einer abwechslungsreichen Aktion in der Münchner Innenstadt über 1.000 Unterschriften für eine Welt ohne Minen und Streubomben gesammelt und diese symbolisch in ein überdimensionales Bein gefüllt.

In der Münchner Fußgängerzone nahe des Richard-Strauss-Brunnens trommelte die Sambagruppe „Ruhestörung“ lautstark für eine Welt frei von Minen und Streubomben. Stelzenläufer des ZEBRA Stelzentheaters erinnerten mit ihren hochgeschlagenen langen Hosenbeinen an das Motto „Zeig dein Bein“.  Der erfahrene Kampfmittelräumer Peter Waffler demonstrierte auf einem künstlichen Minenfeld, wie gefährlich und mühsam, aber auch wie überlebenswichtig die Räumung explosiver Kriegsreste für die Menschen in verseuchten Gebieten ist.

Die von Fabian Ketisch entworfene Skulptur in Form eines drei Meter hohen Beines wurde während der drei Tage regelmäßig durch die Stelzenläufer mit der symbolischen Menge der gesammelten Petitionsunterschriften befüllt. Zu den über 5.200 bisher gesammelten Unterschriften – davon allein über 1.000 in München – kommen bei der Abschlussaktion in Berlin am 4. April, dem internationalen Tag zur Aufklärung über die Minengefahr, hoffentlich noch viele weitere hinzu, sodass die Skulptur vollständig „Bein zeigen“ wird. Im Anschluss an die Aktion in Berlin wird die Petition an den Außenminister übersandt – und die Forderungen dann hoffentlich in Taten umgesetzt.

Danksagung

Für die Mitwirkung bei der Aktion und die Unterstützung in der Vorbereitung möchten wir unseren Dank aussprechen an das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und Schirmherr Bürgermeister Hep Monatzeder, den Künstler Fabian Ketisch, die Agentur Publicis (Ideenfindung, Slogan, grafische Gestaltung), Metalltechnik Winkler (Stahlgerüst) und das Ingenieurbüro Ametsbichler + Lehr (Statik), den Kampfmittelräumer Peter Waffler von EMC Kampfmittelbeseitigung, Phil Pham (Fotos), Anja Bochenek (Minenfeld), das ZEBRA Stelzentheater, die Sambagruppe Ruhestörung sowie an die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Alle Fotos © Phil Pham / Handicap International

Vielen Dank an alle, die die Kampagne 2014 möglich gemacht haben!       Ein großer Selbstbemalter Globus in der Mitte, drum herum Kinder die ihr Bein auf die Weltkugel halten