Erfolgreiche Malaktion in Bochum

Wunderschönes Wetter, gute Laune und tolle Beteiligung: Die Malaktion im Innenhof der Häuser an der Wasserstraße 467 in Bochum für “Zeig dein Bein. Hilf mit. Rette Leben” war ein voller Erfolg. Mit viel Spaß und Geduld bemalten hauptsächlich die Kinder einen Riesenglobus und streckten für das Abschlussfoto rundherum ihre Beine dagegen. Ein Symbol, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Minen- und Streubombengefahr noch lange nicht gebannt ist und in vielen Ländern gerade auch Kinder trifft.

Die Aktion am 14. März 2014 wurde von den Mitarbeitern der dort ansässigen Organisation ju care Kinderhilfe und der Nachbarfamilie Kraft initiiert und mit Unterstützung der Kampagnenträger Handicap International und SODI durchgeführt. Fotoplakate aus der ehrenamtlichen Arbeit von ju care Kinderhilfe und Broschüren von Handicap International informierten die Eltern über die Hintergründe der Kampagne, Petitionslisten wurden unterzeichnet.

In Kürze sind weitere Aktionen geplant, u.a. wird sich die Frauenfußballmannschaft von Wilde 13 Sprockhövel an einem “Zeig dein Bein”-Foto beteiligen

Für mehr Fotos der Malaktion hier klicken

Ein großer Selbstbemalter Globus in der Mitte, drum herum Kinder die ihr Bein auf die Weltkugel halten

Die jungen KünstlerInnen zeigen Bein © Oliver Jungjohann / ju care Kinderhilfe, www.jucare.org

Video: Libyen – Die Gefahr durch explosive Kriegsreste

Explosive Kriegsreste wie Artillerie-, Mörser- und Handgranaten stellen genauso wie Minen und Streubomben eine enorme Bedrohung für die Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten dar.

Der Film begleitet Kampfmittelräumungsexperten von Handicap International in Libyen und schaut ihnen bei ihrer gefährlichen Arbeit über die Schulter. Khaled Alwadawi, Ian Forde, und Paul McCullough erzählen, wie wichtig es ist, die oftmals weit verstreuten Waffen zu identifizieren und bei kontrollierten Sprengungen unschädlich zu machen.

Kampagnenstart! Es geht los!

„Herr Außenminister Steinmeier, setzen Sie sich für eine Welt ohne Minen ein!“ Mit dieser Petition machen Handicap International und SODI vom 1.3 bis zum 4.4 wieder mit der Kampagne „Zeig dein Bein“ auf diese fatalen Waffen aufmerksam.

#zeigdeinbein – Mit der Kampagne Zeig dein Bein. Hilf mit. Rette Leben. engagieren sich die Hilfsorganisationen Handicap International und SODI gemeinsam mit Menschen aus ganz Deutschland für eine Welt ohne Minen und Streubomben.

Am 1. März vor 15 Jahren ist das Internationale Verbot von Anti-Personen-Minen in Kraft getreten. Am 4. April ist der UN Tag zur Aufklärung über die Minengefahr. In diesem Zeitraum sammeln wir Unterschriften für eine Welt ohne Minen und Streubomben.

Jetzt die Petition unterzeichnen.

Zusätzlich zum Unterzeichnen der Petition können Unterstützerinnen und Unterstützer eigene Bilder hochladen, um der Petitoin noch mehr Gewicht zu geben. Denn mit dem einfachen Symbol eines hochgeschlagenen Hosenbeins können alle ein Zeichen gegen Landminen und Streubomben setzen.

Mit dabei sind Prominente wie Model Mario Galla, Tatort Kommissarin Ulrike Folkerts, Sänger Sebastian Krumbiegel, Regisseurin Doris Dörrie – genauso wie zahlreiche andere Menschen aus ganz Deutschland.

Die gesammelten Unterschriften werden zusammen mit den Fotos der symbolischen Geste des hochgeschlagenen Hosenbeins, die auf der Kampagnenseite hochgeladen werden können, am Ende der Kampagne an den deutschen Außenminister übergeben.

Höhepunkt, Abschluss und Unterschriften-Endspurt der Kampagne ist der 4. April, der UN-Tag zur Aufklärung über die Minengefahr, mit einer öffentlichen Aktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Hier gibt es sämtliche Hintergrundinfos zur Petition an Außenminister Steinmeier, über Minen, Streubomben und die deutsche Politik.

ZEIG DEIN BEIN 2014

Der 1. März rückt immer näher und die Vorbereitungen zur Kampagne „Zeig dein Bein“ 2014 laufen auf Hochtouren. Unter dem diesjährigen Motto „Zeig dein Bein – Hilf mit – Rette leben!“ wollen wir unserem Ziel, einer Welt ohne Minen und Streubomben, wieder ein Stück näher kommen.

Petition unterschreiben!
Unsere Petition richtet sich dieses Jahr direkt an den deutschen Außenminister Steinmeier. Darin fordern wir mehr Unterstützung für die Betroffenen, den persönlichen Einsatz der politischen Entscheidungsträger für die Universalisierung des Minen- und Streubombenverbots sowie ein Verbot von explosiven Investitionen – für eine Welt ohne Minen und Streubomben.

Bein zeigen!
Unterschriften sammeln heißt auch dieses Jahr wieder „Bein zeigen“, denn die Unterstützung für die Petition werden wir ab Ende März bis zum 4. April in München und Berlin mit einer Kunstinstallation sichtbar machen. Jede Unterschrift verschafft unseren Forderungen mehr Gehör und macht gleichzeitig unsere Kunstaktion eindrucksvoller! Ladet mit eurer Petitionsunterschrift gleich ein Foto von euch und euren Freunden mit hochgeschlagenem Hosenbein hoch – und zeigt so eure Solidarität mit Minen- und Streubombenopfern weltweit. Ab dem 25.2. steht die Petitionsliste auch hier auf der Webseite zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung.

Mitmachen!
Um unsere Kampagne in ganz Deutschland zu verbreiten, brauchen wir auch in diesem Jahr wieder vor allem eins: Eure Unterstützung. Werdet kreativ und startet eure eigenen Aktionen, damit wir zusammen möglichst viele Menschen sensibilisieren können und unserem Appell an Außenminister Steinmeier mehr Nachdruck verleihen. Der Aktionskatalog für 2014 mit zahlreichen Anregungen und Vorschlägen für öffentlichkeitswirksame Projekte steht schon online. Darin findet ihr alle wichtigen Infos und Materialien. Wendet euch bei Fragen aller Art an uns − wir unterstützen euch gerne.

Auf einen gelungenen Kampagnenstart, denn ab dem 1. März 2014 heißt es:
Zeig dein Bein – Hilf mit – Rette leben!

2013: Berlin und München: Eindrücke von den tollen Events

Diese Auswahl an Bildern spiegelt bereits den Erfolg der Aktionen in Berlin und München zum Abschluss von “Zeig dein Bein” am gestrigen 4. April, dem Internationalen Tag zur Aufklärung über die Minengefahr, wieder. Auf weitere tolle Bilder könnt ihr euch schon freuen!

2013: Aktionen in ganz Deutschland

Nicht nur in Berlin und München, sondern auch in vielen anderen Städten Deutschlands, fanden im Rahmen von “Zeig dein Bein” Events statt. Den Anfang machte eine Oberhachinger Schule am 12. März. Es folgte eine Veranstaltung in Nürnberg am 19. März. Am 30. März fanden dann Aktionen in Rostock und Augsburg im Rahmen der Ostermärsche der Friedensbewegung statt. Weiter ging es am 3. April mit Infoveranstaltungen in Bremen und Hamburg. Darüber hinaus gab es immer wieder tolle kleine EInzelaktionen, unter anderem fanden sich Gruppen, wie die Nordic Walking Gruppen aus Wertigen, SchülerInnen des St.-Bonaventura-Gymnasiums Dillingen und auch einige TiermedizinerInnen der LMU München für eindrucksvolle “Zeig dein Bein”-Fotos zusammen.

Bei den unterschiedlichen Aktionen wurden zum Beispiel Fotos und Unterschriften gesammelt und vor allem wurden Menschen auf die immer noch aktuelle Bedrohung durch Landminen und Streubomben aufmerksam gemacht.

Fotos von den Veranstaltungen findet ihr hier.

Wir bedanken uns bei allen Aktivistinnen und Aktivisten für ihr tolles Engagement für eine Welt ohne Minen!

2013: Erfolgreiche Events zum Abschluss von „Zeig dein Bein für eine Welt ohne Minen“

Erfolgreiche Events zum Abschluss von „Zeig dein Bein für eine Welt ohne Minen“
Am 4. April, dem internationalen Tag zur Aufklärung über die Minengefahr, fand die erfolgreiche Kampagne mit Aktionen in Berlin und München ihren Höhepunkt. In den Tagen vorher wurde bei Aktionen in weiteren Städten Deutschlands Bein gezeigt.
Mit einer einfachen Geste – einem hochgeschlagenen Hosenbein – haben 34 Prominente wie Regisseurin Doris Dörrie, Schauspielerin Ulrike Folkerts, Prinzessin Astrid von Belgien und 55 PolitikerInnen Bein für eine Welt ohne Minen gezeigt und gemeinsam mit fast 50.000 Menschen in einer weltweiten Petition gefordert, dass die US-Regierung endlich dem internationalen Minenverbotsabkommen beitritt. Höhepunkt der internationale Kampagne „Lend Your Leg – Zeig Dein Bein für eine Welt ohne Minen“ war der 4. April – der internationale Tag zur Aufklärung über die Minengefahr. Bei Aktionen in Berlin und München präsentierten ab 12 Uhr erfahrene Kampfmittelräumer auf künstlichen „Minenfeldern“ ihre riskante Arbeit. Lebensgroße Tafeln von Minenopfern vor dem Brandenburger Tor mahnten mit eindringlichen Worten als Stellvertreter für über 500.000 überlebende Opfer von Minen und Blindgängern. Vor dem Münchner Rathaus zeigten Regisseurin Doris Dörrie und Bürgermeister Hep Monatzeder gemeinsam mit vielen Münchnerinnen und Münchnern vor einer riesigen einbeinigen Hose ihr Bein. Um 13 Uhr wurde in Berlin die Petition in einer symbolischen Aktion an die US-Botschaft übergeben.

Die Extremkletterer Huberbuam haben sich für die Aktion auf einem Gipfel fotografieren lassen, Doris Dörrie auf Reisen, Prinzessin Astrid in einer Ausstellung von Handicap International in Brüssel; neben dem Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und Popsänger Sebastian Krumbiegel sind auch Schauspielerin Ulrike Folkerts sowie zwei ihrer Tatort-Kollegen Felix Klare und Hartmut Volle dabei. Alle Fotos der „gezeigten Beine“ wurden auf der Webseite www.zeigdeinbein.de gesammelt, zudem kann dort auch die Petition an die USA unterzeichnet werden, die bereits von fast 50.000 Menschen unterzeichnet wurde und noch fortgesetzt wird. Die Kampagne fordert damit von der US-Regierung, endlich dem Vertrag über ein Verbot von Anti-Personen-Minen beizutreten. 162 Staaten haben dieses 1997 geschlossene Abkommen bereits unterzeichnet.

Doch nicht nur in Deutschland wurde der UN-Minentag begangen. In zahlreichen Ländern fanden ebenfalls Veranstaltungen und Aktionen statt. So wurde im UN-Hauptquartier in New York UN-Generalsekretär Ban Ki-moon – der einer der ersten Unterstützer der Kampagne war und auch „Bein zeigte“ – im Rahmen der gemeinsamen Ausstellung „Für eine minenfreie Welt“ von Handicap International, SODI, medico international und vom Auswärtigen Amt zu einer Rede über die noch immer in bis zu 76 Ländern lauernde Minengefahr erwartet.