Presseerklärung vom 25.03.2014

Aktion am Richard-Strauss-Brunnen mit Beinskulptur,
Stelzenläufern, Minenräumung und einer riesigen Hose

Von Freitag 28. bis Sonntag 30. März machen Handicap International und SODI mit einer großen Aktion in der Münchner Fußgängerzone den Erfolg einer Petition gegen Landminen und Streubomben sichtbar. Denn bis zum UN-Landminentag am 4. April heißt es in ganz Deutschland „Zeig dein Bein. Hilf mit. Rette Leben.“ Eine Petition an Außenminister Steinmeier fordert wichtige Schritte zu einer Welt ohne Minen und Streubomben – und eine 3 Meter hohe Kunstinstallation in Form eines Beins macht den Verlauf der Kampagne sichtbar. Von Freitag bis Sonntag füllt ein Stelzenläufer mittags und abends die Skulptur Schritt für Schritt entsprechend der Zahl der Unterschriften – so können alle aktiv mitmachen und die Unterstützung wachsen sehen.

Zur Auftaktveranstaltung am Freitag, 28.3.2014 laden wir die Münchner Presse herzlich ein. Am Richard-Strauss-Brunnen finden Sie um 13 Uhr (Fototermin):
- die 3 m hohe Beinskulptur des Münchner Künstlers Fabian Ketisch
- Stelzenläufer des ZEBRA-Stelzentheaters, die das Bein mit „Unterschriften“ füllen
- ein künstliches „Minenfeld“, auf dem Peter Waffler von EMC Kampfmittelbeseitigung das gefährliche Geschäft des Entminers präsentiert
- eine Riesenhose, die „Bein zeigt“

Das Symbol der Kampagne „Zeig dein Bein. Hilf mit. Rette Leben.“ ist ein umgeschlagenes Hosenbein. Auch Prominente des Münchner Kulturlebens wie Regisseurin Doris Dörrie, die Extremkletterer Huber Buam, Schauspieler Felix Klare, Opernsänger Michael Volle und Komiker Arndt Schimkat zeigen auf Protestfotos Bein (siehe www.zeigdeinbein.de). Fabian Ketischs Skulptur trägt dieses Motto nun in den öffentlichen Raum. Während im Internet, bei Aktionen in ganz Deutschland und schließlich direkt in der Münchner Fußgängerzone Unterschriften für eine Petition an Außenminister Steinmeier gesammelt werden, sollen diese mit der Kunstinstallation in Form eines hohlen Beines greifbar gemacht werden. Erst wenn die Skulptur komplett gefüllt ist, „zeigt sie Bein“.

Bis Sonntag sind Münchnerinnen und Münchner noch eingeladen, sich am Aktionsstand zu informieren, die Petition zu unterzeichnen – die auch auf www.zeigdeinbein.de zu finden ist – und das Bein wachsen zu sehen. Jeweils um 13 und 18 Uhr (Sonntag 12 und 17 Uhr) füllen die Stelzenläufer das Bein entsprechend der gesammelten Unterschriften. Am Samstag sorgt um 17 Uhr die Sambagruppe Münchner Ruhestörung für Stimmung. Am Sonntag reist die Skulptur weiter nach Berlin zur Abschlussveranstaltung am 4. April am Brandenburger Tor.

Die internationalen Hilfsorganisationen Handicap International und SODI kennen die Probleme durch Landminen und Streubomben aus ihren Projekten für betroffene Menschen in von Kampfmitteln verseuchten Regionen. Beide unterstützen deshalb seit vielen Jahren die internationale Kampagnenarbeit für ein Verbot dieser Waffen.

Information:

Dr. Eva Maria Fischer, Handicap International, 089/54 76 06 13, 0176/99 28 41 35,

efischer@handicap-international.de

Bildmaterial

www.handicap-international.de, www.sodi.de, www.landmine.de, www.streubomben.de

Vielen Dank an alle, die die Kampagne 2014 möglich gemacht haben!       Ein großer Selbstbemalter Globus in der Mitte, drum herum Kinder die ihr Bein auf die Weltkugel halten